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Thema: Sind Eier Lebensmittel? Nein! Oder etwa doch?

  1. #41
    Erfahrener Benutzer Avatar von Ig-Nobelpreis
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    Zitat Zitat von Dackelblut Beitrag anzeigen
    Ich verstehe die Leute vom Gnadenhof und finde es super das sie die Eier nicht verkaufen. Aber mal ehrlich, haben wir keine anderen Probleme als einen Beitrag von Pro7 [...] zu diskutieren?
    Ich hab mich ja extra hier angemeldet, um die durch den Sender aufgebauten Vorurteile zu beleuchten. Wer sieht den Scheiß? Viele und genau das ist es ja, warum diese Art der Sendungen viele Menschen erreichen und nicht etwa wegen Qualität, sondern dem Aufbau, der Simplizität und der generellen Verbreitung.
    Wer kennt schon Arte, bzw. mehr als "son Spartensender"?

    Wie auch immer: Vorurteile gegen Pro7 wurden voll bestätigt insofern ;)

    Und die Frage mit den Eiern und deren Verwertung sehe ich ja wie Kite...

  2. #42
    Neuer Benutzer Avatar von Sitzune
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    Ziemlich lange Diskussion hier schon...ich werd mich daher jetzt einfach mal auf den Eingangspost beziehen:

    Ich finde es eine Frechheit, den Nachbarn die Eier zu verwehren...
    Wie du schon schreibst, gehen die Nachbarn dann eben doch die Eier aus dem Laden kaufen. Die hätten was Gutes getan für Mensch, Tier und Umwelt, wenn sie ihnen die Eier abtreten würden, wenn sie sie selbst nicht essen.

    Ich selbst bin Veganerin, aus Prinzip und aus gesundheitlichen Gründen. Ein geschenktes Ei von einem glücklichen Huhn würd ich aber trotzem nicht in die Tonne treten.

    Ich habe später einmal vor (wenn ich ein eigenes Haus mit Garten habe irgendwann) selbst einmal Hühner zu retten (ausgestallte Legehühner), bei mir gut zu halten und eben dann auch ihre Eier zu essen (in Maßen) und den Rest werde ich sicher an Nachbarn, Freunde und Familie verschenken.
    Ich wüsste nicht, was daran schlimm sei. Die Eier entstehen ja zwangsweise alle 2-3 Tage, da die heutige Form der Hühner so gezüchtet ist. (leider)

  3. #43
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    Wenn man die Eier als Lebensmittel verwertet, setzt man das Signal, dass es in Ordnung sei, Eier zu essen. Genau das ist der Grund, warum die Betreiber des Antitierbenutzungshofs die Eier verwerfen. Sie möchten darauf hinweisen, dass es nicht in Ordnung ist, Eier zu essen. Sie können doch nicht gegen die Benutzung von Tieren sein und dann die Tierprodukte doch nutzen oder zum Konsum freigeben. DAS wäre ein Widerspruch.

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  5. #44
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    Warum soll man die Produkte von Tieren nicht verwerten!?
    Ich denke, das Signal sollte in eine andere Richtung gehen! Und zwar in die, dass man Tiere nicht so behandeln darf, wie sie von der Industrie behandelt werden.

    Ich finde nichts verwerfliches daran, die Produkte, in dem Fall die Eier, zu nutzen, wenn sie so wie so anfallen.
    ABER nur unter der Vorraussetzung, dass die Tiere dagegen ordentlich gehalten werden und nicht getötet werden.

    Ich denke, die Menschheit sollte wieder anfangen, die Tiere als Partner zu sehen.
    Wir bekommen Eier von ihnen, wenn wir ihnen dagegen Schutz und gutes Futter bieten.

    Daran sehe ich an sich nichts verwerfliches.

    Ich finde es aber verwerflich kostbare Eier einfach wegzuwerfen um ein Zeichen zu setzen. Das kommt zwangsweise falsch an.

    So denke ich jedenfalls darüber.

  6. #45
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    Und was machen wir dann mit all den kleinen Brüderchen der Legehennen, die unsere Partner sind? Dürfen wir die immer noch schreddern? Und ist es wirklich in Ordnung, Tiere einzusperren und ihnen die Flügel zu stutzen, damit sie uns nicht verlassen (Hühner können nämlich sonst fliegen und machen davon Gebrauch)?

    Eier sind eben nicht wertvoll, denn es klebt IMMER Blut daran.

  7. #46
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    Eben nicht.
    Wie gesagt. Die Menschen sollten sich von dem Gedanken befreien, die Tiere zu "nutzen" sondern in die Richtung Partnerschaft gehen.

    Es geht durchaus, Hühner zu halten, ohne ihre Küken schreddern zu müssen oder ihnen die Flügel sutzen zu müssen.

    Hühner bleiben gerne freiwillig da wo es Futter und Schutz gibt und gehen auch freiwillig in den Stall, wenn es Abend wird.
    Aber eben nur, wenn man es ordenlich macht.

    An Eiern muss kein Blut kleben.

  8. #47
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    Statistisch gesehen hat jede Legehenne einen Bruder, denn aus jedem zweiten Ei schlüpft ein werdender Hahn. Behältst Du die männlichen Küken etwa alle? Dann ist auf jeden Fall Stimmung auf dem Hof, denn wenn die Hähne groß sind, gibt es Rangkämpfe ohne Ende.

  9. #48
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    Ich spreche davon, mir Hühner aus einer Ausstallung zu holen.

    Aber wenn es jetzt wirklich keine Hühner mehr gäbe, die man retten könnte, dann wäre es so wie du sagst. Da sehe ich dieses Problem auch, wenn man selbst züchten müsste.

  10. #49
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    Zitat Zitat von Liebelein Beitrag anzeigen
    Eier sind eben nicht wertvoll, denn es klebt IMMER Blut daran.
    Rein vom Inhalt her gibt es wenig, was als Einzelnes die Proteinzusammensetzung toppen kann. Sprich: Alles was man fürs Leben braucht. Heißt jetzt nicht, dass es nicht auch ohne geht. In Indien ist "Ei" nicht vegetarisch, also gibts noch eine kleine Gruppe "Eggitarians", die halt wie die westlichen Vegetarier Ei essen.

    Zitat Zitat von Sitzune Beitrag anzeigen
    Warum soll man die Produkte von Tieren nicht verwerten!?
    [...]

    Ich finde nichts verwerfliches daran, die Produkte, in dem Fall die Eier, zu nutzen, wenn sie so wie so anfallen.
    ABER nur unter der Vorraussetzung, dass die Tiere dagegen ordentlich gehalten werden und nicht getötet werden.
    Zitat Zitat von Liebelein Beitrag anzeigen
    Statistisch gesehen hat jede Legehenne einen Bruder, denn aus jedem zweiten Ei schlüpft ein werdender Hahn. Behältst Du die männlichen Küken etwa alle? Dann ist auf jeden Fall Stimmung auf dem Hof, denn wenn die Hähne groß sind, gibt es Rangkämpfe ohne Ende.
    Ich versuche (da der Thread ja von mir stammt) mal das zu schildern, was ich rauslese:
    Gnadenhof und Nutzung ja, weil es eh anfällt und nicht extra dafür gezüchtet wurde und somit keineswegs Hähne vergasen oder schreddern, Flügel stutzen oder sonst was.
    => So wie halt die Tiere halt auch so leben würden, dazu auch mit "Platz", ergo keine Massentierhaltung oder sonstwas.

    Nochmal auf den im Fernsehen gezeigten Hof: Die haben ja gezeigt, dass die Eier eh anfallen, wenn auch ungewollt. Demnach sind sie über und werden von den Inhabern nicht gegessen.

    So, rein von der Menge her würden diese Eier dann die gleiche Menge weniger Eier aus konventioneller Haltung entsprechen.
    Punkt A)
    Wer sagt, dass Eier nicht nötig sind, der macht schon ein Statement.
    Punkt B)
    Wer diese dann weitergibt/verkauft, der weicht seinen Standpunkt auf, schadet also.

    Was ich daran vermisse:
    Wenn man es selbst nicht nutzt, aber weitergibt, der macht doch weiterhin seinen Standpunkt klar, sagt sich: Ich zeige, wie es ohne geht, aber alle anderen können derweil die Menge an konventionellen Eiern reduzieren.

    => Würde vllt eher dazu führen, eine Konversation aufzubauen oder die Antipathie abzubauen, als strikt das wegwerfen, was das Umfeld als Lebensmittel haben will. ("Die Spinner argumentieren mit Welthunger, werfen aber Lebensmittel weg!" fällt mir da ein).

  11. Danke kite bedankte(n) sich für diesen Post
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  12. #50
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    Auch eine interessante Argumentation, habe ich so noch gar nicht gesehen. Es scheint da am Ende kein "richtig" zu geben. Gebe ich die Eier weiter, sende ich das Signal, dass Eier essen OK ist, werfe ich sie weg, gelte ich als Spinner und würge die Diskussion ab. Und jetzt?

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